Zecken, Flöhe, Milben
Zecken können inzwischen auch in unseren Breiten Überträger für eine Reihe von spezifischen zeckenübertragenen Krankheiten sein, die zum Teil für unsere Hunde tödlich enden können. Hier spielt die Prophylaxe eine entscheidende Rolle. Da Zecken ca. 24 Stunden benötigen, um ihre Erreger auf den Wirt zu übertragen, ist es während der warmen Jahreszeit und vor allem nach Spaziergängen im dichten Unterholz oder im hohen Gras, sehr wichtig den ganzen Körper des Hundes zumindest einmal täglich nach Zecken abzusuchen. Zur Unterstützung gibt es verschiedene Präparate, die an einer für das Tier schlecht zugänglichen Stelle des Fells punktuell aufgetragen werden und sich mit der Fellbewegung innerhalb eines Tages über die gesamte Körperoberfläche verteilen. Diese Präparate bewirken, dass die Parasiten von der Haut abgestoßen und gleichzeitig bei ihren Fluchtversuchen getötet werden.
Im Sommer und auch an warmen Herbst- und Wintertagen ist der Flohbefall immer wieder ein Thema.
Flöhe verursachen nicht nur lästigen Juckreiz, der durch häufiges Kratzen nicht selten mit einer Entzündung der Haut (Ekzem) einhergeht, sondern Flöhe können auch als Zwischenwirte für Bandwürmer fungieren und zur Flospeichelallergie führen. Leidet ein Hund an einer Flohspeichelallergie genügt schon eine einzelner Flohbiß, um die Allergie auszulösen.